Komm, wir machen was draus!

Ich bin Katharina und ich liebe es, wenn Menschen anfangen zu leuchten.
Wenn sie plötzlich entdecken, was alles in ihnen steckt.
Wenn sie mutiger werden, neue Ideen entwickeln, über sich selbst lachen können und sich etwas zutrauen, das sie sich gestern noch nicht zugetraut hätten.
Wenn sie Lösungen raushauen, von denen sie vorher nichts geahnt hatten.
Wenn aus einem „Eigentlich würde ich ja gerne …“ ein „Ach, komm schon, ich mach’s jetzt!“ wird.
Und wenn sie dann sagen, sie hätten sich noch nie so gut gefühlt.
Auch das kann Resilienz. Dafür mache ich, was ich mache.
Was dich hier erwartet
Mir ist nichts Menschliches fremd
In über 30 Berufsjahren habe ich mit Tausenden von Menschen gearbeitet.
Vor allem mit Führungskräften aus Wirtschaftsunternehmen – vom mittleren Management bis zum Vorstand.
Aber genauso mit Facharbeitern, Betriebsräten, Langzeitarbeitslosen und Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchtproblemen.
Und ich war in ziemlich vielen Welten unterwegs:
Automobilindustrie, Pharma, Banken, Telekommunikation, öffentlicher Dienst und Ministerien.
Vom Mittelständler bis zum internationalen Konzern, von Opel bis zur Europäischen Zentralbank.
Dabei ging es längst nicht immer nur um den Job.
Ich habe zugehört, wenn das Leben gerade richtig wehgetan hat – und dabei so manches Taschentuch gereicht.
Ich habe beraten, Seminare gegeben und Bücher geschrieben.
Dabei ist ein ziemlich gut gefüllter Werkzeugkoffer zusammengekommen.
Aber manchmal braucht es erst einmal gar kein Werkzeug.
Sondern jemanden, der wirklich da ist.
Manchmal reicht schon ein offenes Ohr und genügend Zeit.
Das bekommst du bei mir obendrauf.
Du kannst mit einem riesigen Problem kommen, mit einer verrückten Idee, mit Lust auf Veränderung – oder einfach mit dem Wunsch, dir selbst etwas Gutes zu tun.
Du musst nicht erst zusammenbrechen, um etwas von mir zu haben. 😉

Ich kenne Resilienz nicht nur aus Büchern
Meine Mutter war Psychiaterin. Und schizophren. Als ich Anfang zwanzig war, nahm sie sich das Leben.
Ich hätte sie gerne gerettet.
Seitdem zieht sich eine Frage wie ein roter Faden durch mein Leben und meine Arbeit:
Was hilft einem Menschen wirklich, wenn das Leben schwierig wird? Was bringt ihn tatsächlich wieder auf die Beine?
Heftige Auseinandersetzungen waren als Kind mein täglich Brot. Zwischen meinen Eltern, aber auch mit mir.
Ab zwölf war ich deshalb nicht mehr zu Hause. Sondern im Internat, dann im Erziehungsheim und mit 16 schließlich in einer eigenen Wohnung.
Auch Drogen waren mir in meiner Jugend alles andere als fremd.
Mit Anfang zwanzig hatte ich zwei kleine Kinder, keinen Schulabschluss und einen arbeitslosen Alkoholiker als Mann.
In meinem Umfeld gab es Menschen, die unter ähnlichen Belastungen zerbrachen. Eine Freundin sprang mit 17 Jahren von einem Hochhaus, ein Freund starb mit 22 an einer Überdosis Heroin.
Andere leben noch, sind aber nie wirklich auf die Füße gekommen.
Davon erhole ich mich nie mehr
Ich habe beim Suizid meiner Mutter geheult und gedacht:
Davon erhole ich mich nie.
Als mein altes Leben während und nach Corona Stück für Stück auseinanderfiel, dachte ich wieder:
Davon erhole ich mich nie.
So viel verloren: meine Arbeit, mein Einkommen, meine Wohnung, mein Pferd, mein Auto. Das hat sooo weh getan. Ich war nicht nur einmal am Boden.
Zeitweise wollte ich gar nicht mehr aufstehen.
Erschöpfungsdepression. Burnout.
Ich habe jahrelang gebraucht, um wieder auf die Füße zu kommen. Seitdem ist nichts mehr wie vorher.
Yoga und Achtsamkeit sind geblieben. Zum Glück. Die haben mir mehr als alles andere geholfen.
Meine Colitis ulcerosa – eine chronische Darmentzündung – begleitet mich bis heute.
Es gibt Phasen, da traue ich mich kaum aus dem Haus, aus Angst, nicht rechtzeitig eine Toilette zu finden.
Und als dann auch noch mein Vater aus dem Fenster sprang, da dachte ich:
Das war’s. Davon erhole ich mich nie.
Älter werden ist eine wirklich gute Sache
Heute weiß ich:
Ich habe die letzten 30 Male überlebt. Ich werde auch dieses Mal überleben.
Und mitten in der größten Misere vertraue ich mir und denke:
Ich weiß noch nicht, wie. Aber ich werde auch jetzt wieder einen Weg raus finden.
Ich habe noch immer nicht gelernt, Krisen achselzuckend wegzustecken.
Traurig sein. Heulen. Verzweifelt sein. Gehört alles dazu.
Trotzdem weiß ich: Ich bin meinen Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert.
Das ist der entscheidende Punkt.
Resilienz heißt eben auch:
Ich kann Einfluss auf meinen Zustand nehmen.
Ich kenne Möglichkeiten, mich zu regulieren.
Ich bleibe handlungsfähig.
Den Karren nicht länger durch den Dreck ziehen
Schon lange war ich mit meiner Arbeit – und meinem Leben – nicht mehr glücklich. Aber ich habe die Scheuklappen aufgesetzt und den Karren weiter durch den Dreck gezogen.
Ich wollte längst etwas anderes. Ich wusste nur nicht, was.
Dann kam Corona. Ich hatte keine Aufträge mehr. Null Euro auf dem Konto. Ich bin vor Angst fast gestorben.
Ständig hieß es: Du musst dich jetzt anpassen. Ein anderes Geschäftsmodell entwickeln. Dir etwas einfallen lassen, womit sich besser Geld verdienen lässt.
Genau das habe ich versucht. Ich habe mich durch einen riesigen Denkprozess gearbeitet.
Am Ende war ich wieder genau da, wo ich vorher war:
Bei meinem Thema. Resilienz.
Das war mein Thema. Das ist mein Thema.
Ich habe gekämpft wie verrückt – aber auch nach Corona hat sich mein Geschäft nicht mehr erholt. Es wurde höchste Zeit, den Realitäten ins Auge zu schauen:
Ich musste mein Pferd verkaufen. Das war für mich wie für andere Leute ein Kind! Und ich habe mich noch von viel mehr getrennt.
Ich wollte nicht warten, bis man mich aus der Wohnung schmeißt, mir den Geldhahn abdreht oder andere entscheiden, wie es mit mir weitergeht.
Ich wollte selbst entscheiden.
Da bin ich auf den Campingplatz gezogen. Weniger Miete – mehr Freiheit.
Das fühlte sich nicht nur nach „Love, Peace and Happiness“ an. Sondern auch nach: „Oh Gott. Jetzt bin ich ganz unten gelandet.“
Aber jetzt konnte ich es mir leisten, auch mal einen Auftrag abzulehnen. Musste nicht mehr darum betteln, dass man mich bucht.
Ich wollte nicht einfach nur weniger Geld ausgeben. Ich wollte weniger Geld brauchen.
Damit ich sagen kann:
Wisst ihr was? Dann eben nicht.
Ich habe aufgehört zu versuchen, mein altes Leben zurückzubekommen.
Da war dann kein trauriges „Jetzt bin ich ganz unten gelandet“ mehr, sondern eine aktive Entscheidung:
der Realität ins Gesicht schauen und daraus ein Leben bauen, das zu mir passt.
Heute liebe ich mein Leben auf dem Campingplatz. Meinen Wohnwagen, meinen Garten und die Freiheit, die ich gewonnen habe.
Und danke, Corona!
Ohne dich hätte ich wahrscheinlich immer weiter versucht, ein Leben am Laufen zu halten, das ich schon längst nicht mehr führen wollte.
Es klingt nach einer abgelutschten Kalenderweisheit à la „Die Krise als Chance“, aber ja:
Ich musste erst so viel verlieren, um herauszufinden, was ich wirklich brauche, wer ich bin und wie ich leben möchte.
Tatsächlich bin ich heute glücklicher als vorher.
Mein Leben ist anders als geplant. Einfacher.
Aber in vielem schöner, als ich es mir früher hätte vorstellen können.
Ich lasse den Karren einfach stehen…
Für irgendetwas muss die ganze Scheiße schließlich gut gewesen sein
Zum Beispiel dafür, dass ich mich heute traue, wirklich ich selbst zu sein. Mit meinen Ideen, meinen Macken und meinem manchmal etwas schrägen Humor.
Ich muss nicht jedem schmecken.
Und: Gerade weil ich oft genug im Dunkeln gesessen habe, kenne ich viele Wege ans Licht.
Vielleicht bin ich gerade deswegen so gut darin, Menschen zum Leuchten zu bringen :-).
Helfen tut mir dabei Bamboo, der kleine Held meiner Bambusstrategie.
Er ist mein Freund. Fast hätte ich ihn mir sogar auf den Hintern tätowieren lassen…

Einerseits. Andererseits.
Meine Kindheit war schwierig. Einerseits.
Aber ich bin meinen Eltern auch sehr dankbar für das, was sie mir mitgegeben haben. Das ist das Andererseits.
Mir wurde die klassische „Höhere-Töchter-Ausbildung“ gegönnt: Klavier, Ballett, Reiten. Und ich wurde schon mit neun mit Weltliteratur gefüttert. Anna Karenina von Tolstoi zum Beispiel.
Meine Eltern waren beeindruckend:
hochgebildet, belesen, mit einem tollen Auftreten.
Ich habe von ihnen nicht nur meine Liebe zu Büchern und zur Sprache mitbekommen.
Auch die Fähigkeit, vor Menschen zu stehen, eine Gruppe zu führen und mich auf ganz unterschiedlichem Parkett zu bewegen.
Davon profitiere ich bis heute.
Sie haben mich verletzt. UND sie haben mich befähigt.
So war es ja oft in meinem Leben. Einerseits. Andererseits.
Beides ist wahr.
Nicht schönreden, was wehgetan hat. Trotzdem sehen, dass es mich auch stärker gemacht hat.
Genau das meint Resilienz.
Lass uns zur Sonne reiten, Baby!
Ich möchte, dass du dich berühren lassen kannst, ohne daran kaputtzugehen.
Dass du traurig sein kannst, ohne in deiner Traurigkeit zu verschwinden.
Dass du Angst haben und trotzdem Entscheidungen treffen kannst.
Dass du nachgeben kannst, ohne dich aufzugeben.
Aber vor allem: dass du leuchtest!
Ich will dir nicht versprechen, dass du Superwoman wirst, wenn du mit mir arbeitest. Aber ich weiß viel darüber, wie du dir ein Leben gestaltest, auf das du richtig Lust hast.
Und ich kann dir zeigen, wie du richtig Wind unter die Flügel bekommst.
Ich geh’ einfach ein Stück Weg mit dir. Und unterwegs darf gelacht werden.
Denn manchmal hilft es, wenn man über den ganzen Mist auch mal lachen kann.
Lass uns zur Sonne reiten, Baby! 😎

Qualifikation
Berufspraxis
- 3.5 Jahre als angestellte Ergotherapeutin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Rheinhöhe, Eltville.
- Seit 1996 selbständige Beraterin, Vortragsrednerin, Trainerin und Coach
- Seit Juni 2025 angestellte Ergotherapeutin in der Rehaklinik für Suchttherapie Villa Lilly, Bad Schwalbach
- Yogalehrerin seit 2017
Ausbildung
- staatlich anerkannte Ergotherapeutin mit Spezialisierung auf den psychosozialen Bereich
- Studium der Publizistik, Psychologie, Soziologie
- Master of Science systemisch-analytisches Coaching an der European Systemic Business Academy (E.S.B.A.), Wien.
Fortbildungen
- Heartmath® Coach und Therapeut
- NLP Lehrtrainer DVNLP
- Lizensierter Lifo®- Analyst, LPC München
- Systemische Organisationsberatung und Coaching, Institut für systemische Beratung Wiesloch, Dr. Bernd Schmid
- INNER GAME, Inner Game Institut
- Agile Culture Coach, Synnecta GmbH, Köln
- ZRM® (Zürcher Ressourcen Modell)
Yoga Weiterbildungen
- 200 h AYA Yogalehrer Ausbildung, Way Yoga, Wiesbaden
- + 300 h AYA Yogalehrer Ausbildung, Unit Yoga, Wiesbaden
- Personal Yoga Trainer, Unit Yoga, Wiesbaden
- Meditationsleiterin, Unit Yoga, Wiesbaden
- Der regenerierende Yoga (Yoga Nidra, Yin Yoga, LongSlowDeep, Restorative Yoga), Unit Yoga, Wiesbaden
- Doris Iding, Traumasensibles Yoga, bei Unit Yoga, Wiesbaden
- Dr. Ronald Steiner, Yogatherapie, AYInstitute®, Ulm
- Dr. Melanie Steiner, Depression und Lebensfreude, Resilienz, AYInstitute®, Ulm
- Dr. Kausthub Desikachar, Madras und Bandhas, bei Balance Yoga, Frankfurt Main
- Hannelore Voll, Iyengar, Nastätten
- Christian Klix, Flight Club, bei Balance Yoga, Frankfurt Main
- Beate Cuson, Yoga Dance, Mandala – Institut für Yoga und Gesundheit, Wetzlar
Traust du mir das zu?
20 Behauptungen über mich. Manche klingen ziemlich unwahrscheinlich. Welche sind wahr?
01
Bis ich 35 war habe ich keinen Kaffe getrunken. Echt jetzt.
02
Ich lieeeebe Technotanzen – früher konnte ich 12 Stunden am Stück im legendären Omen in Frankfurt (ist sogar bei Wikipedia) tanzen – heute nur noch 2 Stunden beim Berndrother Wiesenrave.
03
Als Kind habe ich einen kleinen Altar in meinen Kleiderschrank gebaut. Dem Jesulein habe ich immer den besten Brocken von meinem Abendessen gebracht – und laaaange liegen lassen. (denn Jesus wollte und wollte nicht aufessen…) Kannst du dir den Geruch vorstellen?
04
Ich konnte im 25 Meter Schwimmbecken die komplette Bahn auf dem Boden durchtauchen – und mir mit der 1 dafür immer die Sportnote gerettet.
05
Ich bin meistens Vegetarierin. Meistens…Ich steh halt nur voll auf Schweinebauch, Schweinenackensteak und andere Schweinereien vom Grill.
06
Ich hatte noch nie das Bedürfnis auszuwandern – und im Urlaub bleib ich am liebsten daheim.
07
Ich glaube daran, dass Geld ins Haus kommt, wenn meine Nase juckt. Wenn die einfach nicht jucken will, dann glaube ich ersatzweise, dass ich mehr ausgeben muss, damit mehr reinkommt.
08
Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii. Echt nicht.
09
Ich hasse Shoppen in der Stadt – und Handtaschen sind mir einfach nur egal.
10
Mit Anfang 20 habe ich mal bei einer Misswahl in der Disko den 4. Platz gemacht. Als Dunkelhaarige unter lauter Blondinen! (Nee, Foto zeig ich nicht) Seitdem bin ich neidisch auf die Ungerechtigkeit der Welt: Wieso müssen es immer Blondinen sein?
11
Ich habe als Kind heimlich eine Tanzmaus in unserem Kinderhaus im Garten gehalten. Die hat ganz schön gestunken. Damit meine Mutter sie nicht bemerkt, hab ich sie gewaschen – und dabei versehentlich ertränkt. Dann einen Berg Salz drübergeschüttet, weil das ja das Wasser rausziehen soll. Das Mausi ist trotzdem nicht wieder lebendig geworden. Schluchz.
12
Ich singe gern, bin mal eine Zeit lang regelmäßig mit einer Coverband auf Volksfesten aufgetreten und träller auch heute noch bei der einen oder anderen Gelegenheit ein Liedchen. Man nannte mich sogar „The Voice“. (Stark übertrieben, verschämt räusper)
13
Ich lebe auf einem Campingplatz – und kann mir nix besseres vorstellen.
14
Ich habe 7 Jahre lang von Bauchtanz gelebt: Silvestermatineen, türkische Hochzeiten, Autohauseinweihungen, orientalische Restaurants – ich hab mir fast die Seele aus dem Leib getanzt.
15
Wenn ich einen miesen Tag habe, tröste ich mich mit Filmen für Kinder – und esse dazu Schokopudding. Ganz im Ernst.
16
Ich wollte früher einen Doktor in Bauchtanz machen. In den USA geht das. Und ich hätte sooo gerne einen Doktortitel gehabt!
17
Schon in der Grundschule stand in meinem Zeugnis: „Katharina richtet sich zu sehr nach dem Lustprinzip und braucht mehr Disziplin.“
18
Ich habe mein Studium mit Altenpflege finanziert und für alte Menschen Essen gemacht, eingekauft, sie gewaschen und gewindelt.
19
Meine ältere Tochter ist eigentlich blond, färbt sich aber dunkel. „Ich BIN keine Blondine!!!“ sagt sie immer ganz empört. Bei meiner jüngeren Tochter ist es umgekehrt…
20
Zu meinen Hobbys zählt unter anderem Tomaten ausgeizen – und ich sinniere dabei immer über die Analogie zum echten Leben: genauso, wie es ziemlich lange dauert, bis die Dinger ENDLICH rot werden, kann es schier ewig brauchen, bis unsere Bemühungen in der Welt Früchte tragen…
Und?
Wie viele hast du mir zugetraut?
Die Auflösung: Alle Zwanzig!
Ja, auch die Sache mit Jesus im Kleiderschrank…
